Shaggy

Ein Shaggyteppich ist ein Hochflorteppich, der durch sein struppig zottiges Erscheinungsbild auffällt. Bereits seit den 1970er Jahren erfreut er sich großer Beliebtheit und gilt als klassischer Einrichtungsgegenstand.

Aufbau und Herstellung

Shaggyteppiche haben im Vergleich zu anderen Teppichen die längste Polhöhe. Sie werden aus texturiertem Garn hergestellt, wobei die Dichte dieser Garnbüschel sehr gering ist. Genau diese Eigenschaft macht den Teppich luftig und verleiht ihm sein flauschiges und lockeres Gefüge. Die vielen losen Fasern, die mit dem Teppich verknüpft sind, sind nicht untereinander verknotet, sondern liegen locker auf der Teppichoberfläche. Texturierung bedeutet, dass die glatten Filametgarne in voluminösere garne mit erhöhter Kräuselung verwandelt werden. Diese Texturierung gibt dem Garn eine bessere Feuchtigkeitsaufnahme und Glanzminderung.

Verwendung des Shaggy-Teppichs

Der Shaggyteppich ist fast ausschließlich im privaten Bereich zu finden, denn für den kommerziellen Einsatz in hohen Quadratmeterzahlen sind diese Teppiche eher ungeeignet. Shaggys sind recht teure Teppiche und auf Grund ihrer physikalischen Beschaffenheit entsprechen sie den Anforderungen für eine intensive Nutzung durch Passantenverkehr nicht. Ebenso macht die Polhöhe ihn für den kommerziellen Einsatz unbrauchbar: Die langen Florfäden und mit den einhergehenden luftgefüllten Zwischenräumen im Teppich machen diesen sehr anfällig für Verschmutzungen und erschweren zusätzlich die Reinigung.

Usertipp: Die langen Zotteln der Shaggyteppiche legen sich gerne hin – doch er soll natürlich schön bauschig und weich bleiben. Also solltet Ihr den Teppich öfter mal ausschütteln, damit sich die Strähnen wieder aufrichten. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Schmutz und Dreck nicht so schnell festsetzen!